
Komposition: Coldplay
Arrangement: James Kazik
Genre: Konzert & Stimmung
Verlag: Hal Leonard
Spiellänge: 03:00
Mittelschwer
Clocks gilt als Wendepunkt in der Geschichte der Band Coldplay und wurde im Jahr 2002 auf dem zweiten Studioalbum A Rush of Blood to the Head veröffentlicht. Bis dato waren Coldplay für ruhige und reduzierte Musik bekannt, so dass Clocks 2002 der erste schnellere Song und zudem der erste Song mit Synthesizer Einspielungen der Band gewesen ist. Inhaltlich ist der Song nicht ganz leicht zu durchblicken. Im ersten Teil stellt das lyrische ich ein paar Aussagen in den Raum, die auf Probleme innerhalb einer Beziehung hindeuten. Diese Probleme bestehen im Kern aus nicht ausgesprochenen Dingen, die ggf. zu Belastungen führen. Im weiteren Verlauf des Songs werden Äußerungen getroffen, die auf Verständnis für die Sitation hindeuten und dazu aufrufen, dieses vermeintliche Problem zu beenden. Alles in allem gesehen lehnt der Song inhaltlich an eine (liebes) Beziehung mit aktuellen Problemen an, die es aus dem Weg zu schaffen gilt.
James Kazik hat den Song Clocks für Orchester arrangiert. Das Arrangement ist dem Schwierigkeitsgrad 2 zugeordnet und richtet sich somit grundsätzlich an Jugendblasorchester. Bereits während der ersten Takte wird vom Höreindruck klar, dass das Arrangement vor allem rhythmisch sehr komplex ist. Der Blick in die Noten bestätigt dies ebenfalls. Das markante 3/3/2 Riff des Liedes, welches sich durch das ganze Stück zieht, ist der generell recht einfache 4/4 Takt nicht so leicht, wie er auszusehen scheint. Zu Beginn des Arrangements starten die Klarinetten und das Glockenspiel mit diesem Riff in durchlaufenden Achtelnoten, wobei immer die erste, vierte und siebte Note (3/3/2) betont werden, damit das Riff hörbar wird. Gerade die Klarinetten bewegen sich hier in einem Tonumfang, der im Jugendblasorchester nicht ganz so üblich ist und müssen zusätzlich dann noch den recht umfangreichen Rhythmus halten. Etwas später im Song übernimmt das Schlagzeug das Riff, wobei es hier zeitweise auch von der Klarinette unterstützt wird.
Abgesehen von der rhythmischen Thematik ist das Arrangement für Jugendblasorchester sehr passend arrangiert. So werden die, für junge Musiker, gut spielbaren Tonumfänge eingehalten und nicht groß ausgeweitet, die Melodien sind transparent geschrieben, so dass diese auch korrekt gespielt werden können und die Begleitungen sind nicht zu komplex und vielseitig. Ich persönlich finde das Arrangement wirklich gelungen und würde es generell jedem weiterempfehlen, der mit seinem Orchester dieses Werk spielen möchte. Allerdings würde ich davon abraten, dieses Werk mit Jugendblasorchestern zu spielen, da das Riff die ganze Sache doch ein bisschen komplexer gestaltet. Somit wäre es an dieser Stelle auch eher dem Schwierigkeitsgrad 3 und weniger dem Schwierigkeitsgrad 2 zuzuordnen.
Vielleicht ist das Werk das richtige, um ein Gemeinschaftsprojekt aus dem Jugendblasorchester und dem "normalen" Orchester des Vereins zu machen. Denn so können sich die Jugendlichen ganz leicht von dem Können der bereits erfahreneren Musiker mitziehen und inspirieren lassen.
The lights go out, and I can't be saved
Tides that I tried to swim against
Have brought me down upon my knees
Oh, I beg, I beg and plead, singing
Come out of things unsaid
Shoot an apple off my head, and a
Trouble that can't be named
A tiger's waiting to be tamed, singing
You are
You are
Confusion never stops
Closing walls and ticking clocks, gonna
Come back and take you home
I could not stop that you now know, singing
Come out upon my seas
Cursed missed opportunities
Am I a part of the cure?
Or am I part of the disease? Singing
You are
You are
You are
You are
You are
You are
And nothing else compares
Oh, nothing else compares
And nothing else compares
You are
You are
Home, home, where I wanted to go
Home, home, where I wanted to go
Home (you), home, where I wanted to go (are)
Home (you), home, where I wanted to go (are)

